Lohnt sich heute noch eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach? Bei all den Berichten und Nachrichten über gesunkene Einspeisevergütungen für Solarstrom sind Verbraucher verunsichert.

Abnehmende Einspeisevergütung für Solarstrom

Erst kürzlich verkündete die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung, dass die Einspeisevergütung für neu installierte Photovoltaikanlagen in den Monaten November 2013, Dezember 2013 und Januar 2014 sinken. Demnach verringert sich bei installierten Photovoltaikanlagen in diesem Zeitraum die Einspeisevergütung für Solarstrom gegenüber dem Vormonat um jeweils 1,4 Prozent – der Trend aus der letzten Zeit setzt sich also fort. Doch damit nicht genug: Auch in Zukunft werden sich die Sätze für die Einspeisevergütung reduzieren. Für Hauseigentümer, die sich aktuell oder in Zukunft eine Photovoltaikanlage (bis 10 kWp) auf dem Hausdach installieren, bedeutet das, dass es zunehmend weniger lukrativ wird, den selbst erzeugten Solarstrom ins Netz einzuspeisen. Die Frage nach der Rentabilität einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach ist also durchaus angebracht.

Grüner Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage

Fakt ist: Allein wegen der Einspeisevergütung lohnt es sich kaum noch, eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach zu installieren. Die Einspeisevergütung ist jedoch nur ein Aspekt einer Photovoltaikanlage. Viel lukrativer ist heute der Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt, womit sich auch der Bezug des zunehmend teurer werdenden – und unbeliebten Atomstroms – deutlich reduzieren lässt. Noch interessanter wird die Installation in Verbindung mit einer vermieteten Einliegerwohnung und entsprechend höherem Eigenverbrauch.

Eine durchschnittliche Photovoltaikanlage auf dem Satteldach eines Einfamilienhauses liegt im Größenbereich von 5 kWp Anlagenleistung mit bis zu 50 qm Platzbedarf. Durchschnittlich erzeugt so eine Anlage in Deutschland je kWp rund 1000 kWh Strom. In Süddeutschland ist der Stromertrag in der Regel etwas höher als in Norddeutschland. Wer heute die Installation einer solchen Photovoltaikanlage plant und sich entsprechende Angebote einholt, wird über die bereits deutlich gesunkenen Investitionskosten überrascht sein, die für ein durchschnittliches Einfamilienhaus heute – je nach Dachfläche – zwischen EUR 7.500,00 und EUR 15.000,00 liegen. Dies liegt vor allem daran, dass die Kosten für die Solarmodule in den vergangenen fünf Jahren deutlich gesunken sind. In Verbindung mit einer sehr günstigen Finanzierung (Angebote finden Sie zum Beispiel hier) sollte die Installation auch nicht am mangelnden Eigenkapital scheitern.

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