Die GmbH & Co. KG ist eine Personengesellschaft, bei der eine GmbH als einzig haftender Gesellschafter die Rolle des Komplementärs einnimmt. Ferner fungiert die GmbH als geschäftsführender Gesellschafter in der KG, sodass man über geeignete Geschäftsführer in der GmbH auch eine Fremdgeschäftsführung in der KG installieren kann. Die GmbH & Co. KG ist neben dem Einzelunternehmen, der Gesellschaft bürgerlichen Rechts und der GmbH eine der beliebtesten und am häufigsten eingesetzten Rechtsformen in Deutschland. Sie vereint die haftungsrechtlichen Vorteile der GmbH mit den gesellschafts- und steuerrechtlichen Vorteilen der Kommanditgesellschaft.

Inhalt: 

  1. Grundlagen der GmbH & Co. KG
  2. Definition und Erscheinungsformen
  3. Gründung der GmbH & Co. KG
  4. Firmierung der GmbH & Co. KG
  5. Geschäftsführung und Vertretung
  6. Organisation der GmbH & Co. KG
  7. Finanzierung der GmbH & Co. KG
  8. Jahresabschluß und Offenlegungspflicht
  9. Laufende Besteuerung
  10. Haftungsverhältnisse
  11. Auflösung, Insolvenz und Liquidation

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1. Grundlagen der GmbH & Co. KG

Neben der GmbH gehört die GmbH & Co. KG nach Anzahl und wirtschaftlichem Gewicht zu den bedeutendsten Rechtsformen in Deutschland. Obwohl sie zu der Gruppe der Personengesellschaften gehört, ähnelt ihre Stuktur einer Kapitalgesellschaft. Für das Verständnis der Vorteile einer GmbH & Co. KG muss man sich zunächst mit dem Wesen und der Organisation der Kommanditgesellschaft auseinandersetzen.

Ganz wesentlich ist die Differenzierung zwischen Komplementär und Kommanditisten. Während die Komplementäre den Gläubigern der Gesellschaft unbeschränkt mit ihrem Privat- und Geschäftsvermögen haften, ist die Haftung der Kommanditisten auf ihre im Handelsregister festgelegte Einlage in die Gesellschaft beschränkt. Der Kommanditist ist einem Investor vergleichbar, der sich im wesentlichen auf die Vermögenseinlage beschränkt und auch keine aktive Rolle in der Geschäftsführung übernimmt.

In der GmbH & Co. KG übernimmt regelmäßig eine GmbH die Stellung des Komplementärs, so dass diese alleine zur Geschäftsführung und Vertretung der KG berechtigt ist. Ferner ist die GmbH der einzige voll haftende Gesellschafter der Kommanditgesellschaft, die im Übrigen nur aus Kommanditisten besteht.

Dies bedeutet, dass man mit der GmbH & Co. KG eine Personengesellschaft mit Haftungsbeschränkung in der Hand hat, bei der die Haftung auf das vorhandene Gesellschaftsvermögen der Kommanditgesellschaft und im Übrigen auf das Kapital der GmbH beschränkt ist (§ 171 HGB). Bei allen übrigen Gesellschaftern der Kommanditgesellschaft handelt es sich um Kommanditisten, deren Haftung auf ihre im Handelsregister eingetragene Einlage beschränkt ist.

2. Erscheinungsformen der GmbH & Co. KG

Obwohl die GmbH & Co. KG vom Gesetzgeber nicht vorgesehen oder gewollt war, ist ihre Daseinsberechtigung allgemein anerkannt. Hierbei sind verschiedene Erscheinungsformen zu unterscheiden:

a) Bei der echten GmbH & Co. KG ist die GmbH die einzige persönlich haftende Gesellschafterin, wobei diese am Vermögen der Kommanditgesellschaft nicht beteiligt ist und lediglich das erforderliche Mindeststammkapital in Höhe von 25.000 Euro besitzt.

b) Die beteiligungsidentische GmbH & Co. KG zeichnet sich dadurch aus, dass die Gesellschafter der Kompementär-GmbH im gleichen Verhältnis auch als Kommanditisten an der Kommanditgesellschaft beteiligt sind.

c) Als Einheitsgesellschaft bezeichnet man eine GmbH & Co. KG, bei der die KG alleinige Gesellschafterin ihrer eigenen Komplementär-GmbH ist, während die Komplementär-GmbH weder am Vermögen noch am Kapital der KG beteiligt ist. Die Gesellschaftsanteile an der Komplementär-GmbH befinden sich somit im Gesamthandsvermögen der Kommanditgesellschaft. Ein Auseinanderfallen von GmbH-Beteiligung und KG-Beteiligung ist daher unmöglich.

d) Bei einer doppelstöckigen GmbH & Co. KG fungiert eine zweite GmbH & Co. KG als Komplementär der ersten Kommanditgesellschaft.

e) Erwähnenswert ist auch die sternförmige GmbH & Co. KG, bei der die GmbH als Komplementär verschiedener Kommanditgesellschaften auftritt.

3. Gründung der GmbH & Co. KG

Um eine GmbH & Co. KG zu gründen, sind folgende Schritte erforderlich:

a) Komplementär-GmbH gründen

Zunächst erfolgt die Gründung der Komplementär-GmbH mit dem üblichen Prozedere. In den meisten Fällen wird diese nur mit dem gesetzlich erforderlichen Stammkapital von 25.000 Euro gegründet. Der Unternehmensgegenstand der Komplementär-GmbH entspricht dem Unternehmensgegenstand der Kommanditgesellschaft und ist im Übrigen beschränkt auf die Geschäftsführung und Haftungsübernahme in der KG.

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b) Gesellschaftsvertrag der Kommanditgesellschaft

Wie bei jeder anderen Kommanditgesellschaft erfolgt auch die Gründung der GmbH & Co. KG durch Abschluss eines Gesellschaftsvertrages. Nach außen entsteht die GmbH & Co. KG erst durch Eintragung ins Handelsregister (§ 123 Abs. 1 HGB), es sei denn, die Kommanditgesellschaft beginnt ausnahmsweise schon vor ihrer Eintragung ins Handelsregister mit der gewerblichen Betätigung (Achtung: volle Haftung der Kommanditisten).

c) Anmeldung zur Eintragung ins Handelsregister

Die GmbH & Co. KG muss zur Eintragung ins Handelsregister angemeldet werden (§ 12 Abs. 1 HGB). 

4. Firmierung der GmbH & Co. KG

Als Firmennamen können die Gesellschafter einen Personen-, Sach- oder Phantasienamen wählen, soweit die entsprechende Firmierung unterscheidungskräftig und nicht irreführend ist (§ 18, 19 HGB). In jedem Fall muss der Firmenname stets den entsprechenden Rechtsformzusatz “GmbH & Co. KG” enthalten. Wird der Firmenname der Komplementär-GmbH in den Firmennamen der GmbH & Co. KG aufgenommen, müssen sich beide Firmennamen deutlich voneinander unterscheiden (§ 30 HGB).

5. Geschäftsführung und Vertretung

Die Geschäftsführung in der GmbH & Co. KG erfolgt wie bei der herkömmlichen Kommanditgesellschaft durch den Komplementär (§ 164 HGB).

Auch die Vertretung der GmbH & Co. KG nach außen erfolgt allein durch die Komplementär-GmbH, während die Kommanditisten von der Vertretung in der Regel ausgeschlossen sind (§ 170 HGB). Eine Vertretung der GmbH & Co. KG durch die Kommanditisten ist nur auf Grundlage einer rechtsgeschäftlich erteilten Vollmacht möglich, insbesondere auf Basis einer Generalvollmacht oder einer Prokura.

Bei der echten GmbH & Co. KG ist die GmbH einziger Komplementär und somit auch einziger geschäftsführender Gesellschafter der Kommanditgesellschaft, wobei sie selbst durch einen oder mehrere Geschäftsführer vertreten wird (§§ 6, 35 GmbHG). Der oder die Geschäftsführer der Komplementär-GmbH können selbst Gesellschafter der GmbH und/oder der KG sein. In der Komplementär-GmbH können aber auch Fremdgeschäftsführer eingesetzt werden, die weder an der GmbH noch an der Kommanditgesellschaft beteiligt sein. Letzteres ist für eine Personengesellschaft zwar ungewöhnlich, aber mit der Besonderheit der GmbH & Co. KG durchaus vereinbar.

Die Geschäftsführer der Komplementär-GmbH werden durch die Gesellschafterversammlung bestellt und abberufen. Darüberhinaus ist die Gesellschafterversammlung der Komplementär-GmbH auch für den Abschluss und Inhalt der Geschäftsführerverträge zuständig. In diesem werden die Aufgaben, Rechte und Pflichten der Geschäftsführer der Komplementär-GmbH zur GmbH und/oder zur Kommanditgesellschaft geregelt. Der Dienstvertrag kann entweder mit der Komplementär-GmbH und/oder unmittelbar mit der KG geschlossen werden.

6. Organisation der GmbH & Co. KG 

In der Gesellschafterversammlung der KG werden insbesondere die Grundlagengeschäfte getroffen. Die wichtigsten Beschlußgegenstände sind inhaltliche Änderungen des Gesellschaftsvertrages, die Aufnahme oder das Ausscheiden eines Gesellschafters, die Feststellung des Jahresabschlusses und Billigung von Privatentnahmen einzelner Gesellschafter. Die Komplementär-GmbH kann in in der Gesellschafterversammlung der KG von ihrem Stimmrecht ausgeschlossen werden.

Pflicht zur Bildung eines Aufsichtsrats

Sind bei einer GmbH unmittelbar mehr als 500 Arbeitnehmer beschäftigt, ist gem. § 77 BetrVG 1952 i.V.m. § 129 BetrVG 1972 ein Aufsichtsrat einzurichten. Eine Komplementär-GmbH mit reiner Geschäftsführungs- und Haftungsfunktion für die Kommanditgesellschaft wird wohl selten dieser Verpflichtung zur Einrichtung eines Aufsichtsrats unterliegen.

Die Pflicht zur Bildung eines Aufsichtsrats wird jedoch gem. §§ 1, 4 MitbestG erweitert, wenn folgende Bedingungen gegeben sind:

  • Komplementär-GmbH ist einziger persönlich haftender Gesellschafter der Kommanditgesellschaft und zusammen beschäftigen beide Unternehmen regelmäßig mehr als 2.000 Arbeitnehmer;
  • Mehrheit der Kommanditisten der Kommanditgesellschaft, berechnet nach der Mehrheit der Anteile oder der Stimmen, hält auch die Mehrheit der Anteile oder Stimmen in der Komplementär-GmbH;
  • Komplementär-GmbH verfügt nicht über einen eigenen Geschäftsbetrieb mit regelmäßig mehr als 500 Beschäftigten.

6. Finanzierung der GmbH & Co. KG

Bei der Finanzierung der GmbH & Co. KG ist zu unterscheiden zwischen der Finanzierung im Innenverhältnis und im Außenverhältnis.

Die Gesellschafter der KG vereinbaren im Gesellschaftsvertrag die Art und Höhe der Einlageverpflichtung der einzelnen Gesellschafter (= Pflichteinlage). Diese muss nicht identisch sein mit der Haftungssumme der Kommanditisten, die gem. §§ 171 ff HGB im Handelsregister eingetragen wird. Die Beiträge der Kommanditisten können in verschiedenen Leistungsarten erbracht werden, wobei diese im wesentlichen bestehen aus:

  • Vermögenswerte wie Geld, Wertpapiere, Maschinen, Gebäude oder Grundstücke;
  • Sachgesamtheiten wie Erbschaften, Warenlager und Unternehmen oder Unternehmensteile;
  • Rechte wie Forderungen, Patente, Marken, Musterrechte, Ansprüche auf Übereignung dinglicher Rechte an Grundstücken;
  • Nutzungsrechte an Grundstücken, Gebäuden, Handelsgesellschaften oder Lizenzen;
  • Dienstleistungen, insbesondere die Übernahme der Geschäftsführung;
  • Sonstige Vermögenswerte wie Geschäftsgeheimnisse oder Kundenstamm;
  • Unterlassung von Wettbewerb.

Hinsichtlich der Bewertung der Beiträge der einzelnen Gesellschafter besteht grundsätzlich Dispositionsfreiheit, insbesondere kann ein geringerer Wert als der Verkehrswert angesetzt werden.

7. Jahresabschluss und Offenlegungspflicht

Die Komplementär-GmbH und die Kommanditgesellschaft müssen als rechtlich selbständige Unternehmen jeweils einen eigenständigen Jahresabschluß aufstellen und veröffentlichen bzw. beim Bundesanzeiger hinterlegen. Hierfür gelten die allgemeinen Bestimmungen. Die für Kapitalgesellschaften geltenden Offenlegungspflichten gelten auch für die GmbH & Co. KG.

8. Besteuerung der GmbH & Co. KG

Die Komplementär-GmbH ist ein eigenständiges Unternehmen und wird damit vom Finanzamt grundsätzlich auch als solches steuerlich erfasst und veranlagt. Die Komplementär-GmbH ist in jedem Fall eigenständiges Subjekt der Körperschaftsteuer (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 KStG). Das gleiche gilt für die Gewerbesteuer, da die Komplementär-GmbH grundsätzlich ein im Inland belegenes gewerbliches Unternehmen betreibt (§ 2 Abs. GewStG).

Die Gewinnermittlung der GmbH & Co. KG erfolgt grundsätzlich nach den allgemeinen Regeln der Gewinnermittlung bei Personengesellschaften. Das wirtschaftliche Ergebnis der GmbH & Co. KG wird wie bei jeder Personengesellschaft den Gesellschaftern anteilig unter Einbezug etwaiger Sonderbetriebseinnahmen und -ausgaben durch eine gesonderte und einheitliche Gewinnfeststellung zugerechnet.

Die Anteile der Kommanditisten an der Komplementär-GmbH zählen grundsätzlich zum Sonderbetriebsvermögen II. Eine Gewinnausschüttung der Komplementär-GmbH an die Kommanditisten stellen somit Sonderbetriebseinnahmen dar und sind daher in Sonderbilanzen auszuweisen. Das gleiche gilt auch für Vergütungen, die ein Kommanditist als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH erhält.

Grundsätzlich erzielen die Kommanditisten einer GmbH & Co. KG gem. § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG gewerbliche Einkünfte aus Mitunternehmerschaft, da die Einkünfte gewerblich geprägt sind, wenn eine Kapitalgesellschaft als persönlich haftender Gesellschafter fungiert und nur diese oder andere Personen, die nicht Gesellschafter sind, zur Geschäftsführung befugt sind (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG).

Die GmbH & Co. KG unterliegt ebenfalls der Gewerbesteuer, wenn sie ein gewerbliches Unternehmen betreibt (§ 15 Abs. 2 EStG) oder gewerblich geprägte Einkünfte i.S.d. § 15 Abs. 3 EStG erzielt (§ 2 Abs. 1 S. 2 GewStG).

Im Regelfall ist die GmbH & Co. KG Unternehmer im Sinne des § 2 UStG.

9. Haftung der Gesellschafter einer GmbH & Co. KG

Zunächst sind die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Komplementär-GmbH während der Gründungsphase zu unterscheiden. Die Gesellschafter einer Vor-GmbH haften im Innenverhältnis mittelbar unbeschränkt für die Verbindlichkeiten der GmbH & Co. KG, vor der Eintragung ins Handelsregister in Form der Verlustdeckungshaftung, danach in Form der Vorbelastungshaftung. Die Gesellschafter der eingetragenen Komplementär-GmbH haften nach §§ 30, 31 GmbHG für Zahlungen, welche sie von der GmbH (ohne Rechtsgrund) erhalten und gleichzeitig das Stammkapital mindern.

Die Haftung der Kommanditisten ist grundsätzlich auf die Vermögenseinlage beschränkt (§ 161 Abs. 1 HGB). Es wird jedoch vorausgesetzt, dass die Haftung erst nach Eintragung der Kommanditistenstellung ins Handelsregister eingetreten ist (§ 172 Abs. 1 HGB), die Einlage vollständig erbracht wurde und der Kommanditist die Einlage nicht zurückerhalten hat (§§ 171 Abs. 1, 172 Abs. 4 HGB). In bestimmten Mißbrauchsfällen können auch Kommanditisten ohne Beteiligung an der Komplementär-GmbH haften, wenn sie Zahlungen von der Kommanditgesellschaft erhalten, welche das Stammkapital der Komplementär-GmbH mindern (§§ 30, 31 GmbHG analog).

10. Auflösung, Insolvenz und Liquidation

Für die GmbH & Co. KG bestehen gem. § 131 Abs. 1 HGB folgende Auflösungsgründe:

  • Zeitablauf;
  • Auflösungsbeschluss;
  • Insolvenz der Gesellschaft;
  • Gerichtliche Entscheidung.

Der Auflösungsbeschluss der GmbH & Co. KG kann nur einstimmig gefasst werden, § 131 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Durch Gesellschaftsvertrag kann jedoch ein abweichendes Mehrheitserfordernis zur Auflösung der GmbH & Co. KG vereinbart werden.

Insolvenz einer GmbH & Co. KG

Für die Insolvenz der GmbH & Co. KG gelten keine besonderen Regelungen. Als zwingende Insolvenzgründe ist neben der Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO) auch die Überschuldung der Gesellschaft (§ 19 Abs. 3 InsO) zu nennen, soweit keine natürliche Person als persönlich haftender Gesellschafter vorhanden ist.

Liegt einer der beiden Insolvenzgründe vor, müssen die Geschäftsführer innerhalb von drei Wochen nach Kenntnis des Insolvenzgrundes einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Hierzu ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, ungeachtet einer internen Zuständigkeitsvereinbarung oder Geschäftsordnung.

Davon unabhängig besteht die Pflicht der Geschäftsführer der Komplementär-GmbH zur Insolvenzantragspflicht, wenn die Komplementär-GmbH zahlungsunfähig oder überschuldet ist. Wegen der Vollhaftung der Komplementär-GmbH wird diese bei Überschuldung der Kommanditgesellschaft wohl in der Regel auch überschuldet sein, wenn sie nicht über zusätzliches eigenes Vermögen verfügt. Daneben kann die GmbH & Co. KG bei drohender Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren stellen, § 18 Abs. 1 InsO. Das ist dann der Fall, wenn die Gesellschaft auf Grundlage eines Finanz- und Liquiditätsplans voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, die Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu erfüllen.

Liquidation einer GmbH & Co. KG

Die Liquidation der GmbH & Co. KG erfolgt bei entsprechendem Beschluss zur Auflösung der Gesellschaften, wobei zwei eigenständige Liquidationsverfahren durchzuführen sind: ein Liquidationsverfahren für die Komplementär-GmbH, das andere für die Kommanditgesellschaft.