Wearables sind die ersten für uns sichtbaren und hilfreichen Produkte aus dem großen Bereich des Internet of Things (IoT), für die Experten in den kommenden Jahren ein enormes Marktpotential sehen. Unter Wearables versteht man kleine tragbare elektronische Produkte oder Computer, die am Körper getragen werden, ohne den Nutzer im Alltag zu stören oder zu behindern. Als Beispiele dienen Brillen, Fitness-Tracker am Handgelenk oder die Smartwatch von Apple. Es können aber auch kleine Computer bzw. Acessoires sein, die in die Kleidung eingearbeitet werden und mit dem Internet verbunden sind.

Der Markt für Wearables

Es dürfte Einigkeit darüber bestehen, dass dem Markt für Wearables eine rosige Zukunft mit zweistelligen Wachstumsraten bevorsteht. Nach Schätzungen von IHS Technology und des Branchenverbands Bitkom wird der Markt für Wearables in den kommenden Jahren sogar noch rasanter wachsen. Für 2015 prognostiziert IHS Technology bereits einen Umsatz von 4,55 Milliarden (3,7 Milliarden in 2014) und bis 2018 eine nochmalige Verdoppplung.

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Wearables und die Smart Watch

Den größten Anteil am Markt der Wearables nehmen ganz klar die Fitness-Armbänder und Uhren ein, wobei die Fitness-Armbänder (Fitness Tracker) sicher noch den höheren Stellenwert besitzen, zumindest im vergangenen und in diesem Jahr. Möglicherweise wird sich das jedoch in den kommenden Jahren verändern, wenn Apple mit seiner Smart Watch in den Markt einsteigt.

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Allen Wearables ist gemeinsam, dass sie den Menschen im Alltag begleiten und unterstützen, ohne ihn dabei zu behindern oder zu stören. Gleichzeitig wird der Erfolg eines Produkts auch davon abhängig sein, ob und inwieweit das Design den Geschmack der Nutzer trifft. Noch entscheidender dürfte jedoch sein, inwieweit es den Unternehmen gelingt, den Nutzern über die Technik hinaus die Möglichkeit zu geben, sich mit anderen gleichgesinnten Nutzern zu vernetzen und auszutauschen.

Anders als bei iPhone und iPad ist Apple dieses Mal nicht der Vorreiter, sondern der Jäger. Aktuell wird der Markt vom großen Konkurrenten Samsung dominiert. Die Südkoreaner konnten laut Daten der Smartwatch Group im vergangenen Jahr 1,2 Millionen Geräte der Gear Produktlinie verkaufen. Auf Platz zwei liegt Pebble mit 700.000 verkauften Geräten (Pebble Watch, Pebble Steel) vor Fitbit mit 600.000 Geräten (Force, Charge). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 6,8 Millionen Smartwatches und Fitness-Armbänder abgesetzt.

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Als Branchenführer gilt das US-Unternehmen Fitbit, das in diesem Jahr erstmals an die Börse gegangen ist. Apple konnte mit seiner Smartwatch jedoch von 0 auf 100 einen enormen Marktanteil im Bereich der Wearables gewinnen, dicht gefolgt von dem chinesischen Unternehmen Xiaomi, das vor allem in China präsent sein dürfte.

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