Der Linkaufbau ist ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie für Existenzgründer, um auch die Sichtbarkeit der eigenen Website bzw. des Online-Shops im Internet zu verbessern. Die Crawler der Suchmaschinen sind bei ihrer Suche nach neuen Internetauftritten und Inhalten auf Hyperlinks (abgekürzt: Links) angewiesen, um sich in dem Dschungel des Internets zurechtzufinden. Sie dienen den Suchmaschinen quasi als Orientierung, indem sie die Suche nach neuen Inhalten von einem Link zum nächsten durchführen. Darüberhinaus ist die Zahl und Qualität der Links nach wie vor ein wichtiger Faktor für die Bewertung einer Website.

Inhalt:

  1. Qualität der Links wichtiger als Quantität
  2. Bloggen und Kommentieren in anderen Blogs
  3. Teilnahme an Diskussionsforen
  4. Pressemitteilungen schreiben für den Linkaufbau
  5. Web 2.0 Tools
  6. Satelliten-Domains
  7. Mikro-Seiten
  8. Interne Verlinkung nutzen für den Linkaufbau

1. Qualität der Links wichtiger als Quantität

Für den Linkaufbau bieten sich zahlreiche Maßnahmen an, von denen jedoch einige mit Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden sind. Wer im nachfolgenden Text vom Linkaufbau die Rede ist, geht es um den Aufbau sogenannter Backlinks, also um Verweise von fremden URLs auf die eigene Website.

Die Qualität dieser Backlinks hat einen entscheidenden Einfluss auf das Ranking einer Webseite in den Suchergebnissen der Suchmaschinen. Solche Backlinks sind keineswegs gleichwertig und haben somit unterschiedlichen Einfluss auf das Ranking. Neben der Hauptunterscheidung zwischen „nofollow“ und „dofollow“ ist es selbstverständlich wichtig, dass der Backlink von einer möglichst relevanten Webseite kommt. Die Zahl der Backlinks ist im Vergleich dazu von untergeordneter Bedeutung.

Je näher die thematische Nähe zwischen zwei Webseiten, desto mehr Qualität wird dem Backlink in der Regel beigemessen. In diesem Sinne ist eine Verlinkung von einer Website über Wassersport zu einer Website zum Surfen wertvoller als eine Verlinkung auf eine Website für Hundefutter. Ein weiterer messbarer Faktor für die Qualität eines Backlinks war (oder ist?) der Page-Rank der Website, von der jener Backlink stammt.

Selbstverständlich kann man heutzutage auch Backlinks kaufen. Allerdings lohnt es sich langfristig, in einen organischen Linkaufbau Zeit und Arbeit zu investieren. Diesbezüglich ist es auch sinnvoll, sich mit Betreibern von anderen Websites zu vernetzen und gemeinsames Linkbuilding zu beider Nutzen zu betreiben. Mit der Zeit lässt sich so ein Netzwerk aufbauen, welches einen effektiven Backlink-Aufbau ermöglicht. Allerdings sollte man dabei stets auf Natürlichkeit des Linkaufbaus achten.

Wer sich schon einmal gefragt hat, warum Websites der Konkurrenten besser ranken als die eigene, sollte mal seine Marketingstrategie grundlegend überdenken oder einen SEO-Berater konsultieren. In vielen Fällen werden auch einzelne SEO-Regeln zum Internetauftritt vernachlässigt, anstatt eine kontinuierliche, ganzheitliche Strategie zu entwickeln. Ein häufig unterschätzter Faktor ist der kontinuierliche und vor allem richtige Aufbau von Backlinks.

2. Bloggen und Kommentieren in anderen Blogs

Blogs sind auch in Deutschland sehr beliebt und ein sehr wirksames Mittel, die Link-Popularität der eigenen Webseite deutlich zu erhöhen. Isolierte Kommentare in Blogs sind zwar in der Regel zur Steigerung der eigenen Link-Popularität wertlos, weil die Links in Kommentaren meistens mit einem nofollow-Attribut versehen sind und von den Suchmaschinen daher unberücksichtigt bleiben. Blogger sind jedoch sehr kommunikative und neugierige Menschen, die sich in der Regel dafür interessieren, welche Kommentare zu ihren Artikeln entstehen und vom wem sie kommen.

Führen Sie einen eigenen Blog innerhalb Ihrer Webseite und sorgen Sie für eine Vernetzung mit anderen Blogs, indem Sie andere Blog-Beiträge zitieren, Gegenpositionen darstellen und regelmäßig kommentieren. Achten Sie hierbei darauf, dass beim Zitieren anderer Beiträge oder bei Widerspruch Trackbacks in Ihren Artikeln verwenden, um so die Aufmerksamkeit anderer Internet-User zu erregen.

Hinterlassen Sie bei Kommentaren immer die URL Ihres eigenen Blogs oder Ihrer Webseite. Halten Sie sich jedoch unbedingt an die Spielregeln. Vermeiden Sie jegliche Aufdringlichkeit und Trivialität. Spam ist im Bereich der Blogs nicht nur völlig tabu, sondern in der Regel auch sinnlos.

Eine Möglichkeit zur Erhöhung der Link-Popularität ist die Nutzung sog. Blogging-Dienste, wo man kostenlos sein eigenes Blog zu einem bestimmten Thema eröffnen kann. So betreiben viele Webseiten- Betreiber seriös und effektiv mustergültige Suchmaschinenenoptimierung, indem sie regelmäßig Beiträge in den Blogs veröffentlichen und in diesen auf die eigentlich zu optimierende Webseite verlinken. Sofern es sich bei den Beiträgen um thematisch passende Artikel zur Hauptseite handelt, werden auf diese Weise erstklassige Oneway-Backlinks generiert. Auch hier gilt jedoch wieder: Nicht übertreiben!

3. Teilnahme an Diskussionsforen

Sind Sie Experte in Ihrem Bereich, outen Sie sich als solcher mit kompetenten Beiträgen auf themenspezifischen Diskussionsforen. Heutzutage gibt es zu jedem noch so ausgefallenen Thema ein Diskussionsforum, wo sich interessierte User und Experten zum Gedankenaustausch treffen oder Hilfestellungen geben. Treten Sie dort mit guten Tipps, hilfreichen Anregungen und fachkundigen Ratschlägen in Erscheinung und mischen Sie Ihren Beiträgen den einen oder anderen Link auf Ihre Webseite bei. Sofern Sie das Publikum mit aussagekräftigen und kompetenten Beiträgen überzeugen können, können Sie mit weiteren Links auf Ihre Webseite und darüber hinaus mit einem steten Besucherstrom aus diesen Foren rechnen.

4. Pressemitteilungen schreiben für den Linkaufbau

Pressemitteilungen an große Online-Portale stellen ein sehr effektives Instrument dar, Links auf sehr frequentierten Webseiten zu generieren. Eine Pressemitteilung ist vor allem dann angesagt, wenn allgemein interessanter, kurioser oder anderweitig einzigartiger Contentveröffentlicht wurde. Ein weithin bekanntes Portal für Pressemitteilungen ist open-pr.de.

5. Web 2.0 Tools

Unter dem Stichwort Web 2.0 werden zahlreiche neue Dienste und Techniken zusammengefasst. Allen diesen neuen Erscheinungen ist eines gemeinsam, dass Sie den ursprünglichen Gedanken der Social Community des Internets weiter ausbauen und verfeinern. Augenfällige Merkmale sind die intensive Vernetzung durch gegenseitige Empfehlungen und alle Arten von Rankings.

6. Aufbau sog. Satelliten-Domains

Wer tiefer in das Thema der Suchmaschinenoptimierung einsteigen will und in diesem Bereich auch professionelle Dienste anbietet, baut sich ein eigenes Netz sog. Satelliten-Domains auf. Solche Satelliten-Domains machen natürlich nur dann Sinn, wenn deren eigene Link-Popularität schon überdurchschnittlich ist. Aus diesem Grund werden solche Domains sehr oft als Webkataloge mit Linkempfehlungen erstellt.

7. Mikro-Seiten

Ähnlich ist die Verwendung von sog. Mikroseiten, die auf ein bestimmtes Keyword optimiert sind, zum Teil mit weit überdurchschnittlichem Keyword- Anteil am Gesamttext. Von dieser Mikroseite wird dann auf die eigentliche, zu bewerbenden Webseite per weiterführendem Link verwiesen, natürlich mit entsprechender Page-Rank Vererbung. Dieses System funktioniert jedoch nur dann zuverlässig, wenn sich die Mikroseiten und die eigentlichen zu bewerbenden Webseiten auf verschiedenen Servern mit unterschiedlichen IP-Adressen befinden. Das ist deshalb erforderlich, weil Suchmaschinen die Links innerhalb des gleichen IP-Blocks geringer bewerten, da die Wahrscheinlichkeit des identischen Autors der Webseiten als sehr hoch eingeschätzt wird.

8. Interne Verlinkung nutzen für den Linkaufbau

Die wohl einfachste Art zum Aufbau von Backlinks ist die interne Verlinkung. Umso erstaunlicher ist, dass von dieser Möglichkeit zuweilen wenig Gebrauch gemacht wird. Durch eine geschickte Vernetzung der einzelnen Webseiten innerhalb einer Website lassen sich signifikante SEO-Effekte realisieren. Die interne Verlinkung ist daher ein wichtiges Tool im Rahmen der Marketingstrategie und zeigt den Suchmaschinen, wo sich die zentralen Kernseiten der Website befinden und wo eher periphere Inhalte stehen. Ferner bilden Sie durch eine interne Verlinkung thematische Untergruppen, so dass Suchmaschinen bestimmte Themenfelder besser erfassen und bewerten können. Wie Sie in diesem Beitrag erkennen, kann man eine interne Verlinkung mit Hilfe sog. Anker sogar auf einen einzelnen Artikel erweitern.

Der Linkaufbau als Teil der Marketingstrategie

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