Eine solide Finanzierung der Existenzgründung erhöht die Aussicht auf unternehmerischen Erfolg. Neben den persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten der Gründer gehört die solide Finanzierung zu den wesentlichen Grundlagen einer Existenzgründung. Finanzierungslücken und Liquiditätsprobleme gehören allerdings immer noch zu den häufigsten Ursachen für das Scheitern einer Existenzgründung.

Erfolgreich gründen mit solider Finanzierung

Zu Beginn einer jeden Existenzgründung kommt es neben den persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten der Gründer auf die Qualität der Geschäftsidee an. Unter der Annahme, dass es hier an nichts fehlt, muss sich der Blick auf die Finanzierung der Existenzgründung richten, um Finanzierungslücken und Liquiditätsprobleme zu Beginn der Selbständigkeit zu verhindern.

Hierzu dient zunächst der obligatorische Businessplan, auch eine Finanzplanung enthält. Da in den meisten Fällen nicht genügend Eigenkapital zur Finanzierung sämtlicher Investitionen und Kosten im Rahmen der Gründung und zumindest dreijährigen Anlaufphase zur Verfügung stellt, geht es um die Bedarfsermittlung hinsichtlich zusätzlicher Fremdmittel.

Diesbezüglich stehen verschiedene Finanzierungsmodelle zur Auswahl:

Alle Finanzierungsmodelle verfolgen den Zweck, die Finanzierung der Existenzgründung auf eine möglichst solide und nachhaltige Basis zu stellen.

Anlaufphase im Rahmen der Existenzgründung nicht vergessen

Einer der häufigsten Fehler im Rahmen einer Existenzgründung ist die fehlerhafte Planung und Einschätzung der laufenden Betriebskosten in der Anlaufphase, die leider allzu häufig zu gering eingeschätzt werden. Da eine Nachfinanzierung der Existenzgründung in der Praxis nicht nur äußerst schwierig ist und von den Banken sehr negativ angesehen wird, sollte die Höhe des Kredits von Anfang an alle notwendigen Investitionen und auch die laufenden Betriebskosten für die ersten drei Jahre umfassen.

Bei der Finanzplanung ist es daher empfehlenswert, bei der Bedarfsermittlung einen eher großzügigen Puffer einzuplanen und nicht zu optimistisch zu kalkulieren. Die Finanzplanung sollte allen möglichen Eventualitäten vorbeugen, da es ansonsten schnell zu finanziellen Engpässen und Krisen kommen kann. Bei der Kreditaufnahme müssen daher mindestens die ersten sechs bis zwölf Monate eingeplant werden sowie die weitere Anlaufphase zur Kundengewinnung. Hierbei sind nicht nur die einmaligen Gründungskosten zu berücksichtigen, sondern auch die betrieblichen und privaten Kosten, die in dieser Phase anfallen. Mit einer soliden Finanzierung der Existenzgründung können die Gründer dann deutlich entspannter und vertrauensvoller auf ihre unternehmerische Zukunft blicken.

Solide Finanzierung der Existenzgründung
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